Seit Anfang 2025 spiele ich nun auch Boccia, sowohl mit als auch ohne Menschen mit Behinderung. Basketball alleine reichte mir nicht – ich wollte etwas Neues ausprobieren. Ich überlegte lange, was noch passen könnte: Handball oder Fußball waren zunächst ausgeschlossen. Handbiken, Skaten, Schwimmen – vieles kam in Frage. Und dann, eher zufällig, stieß ich auf Boccia im Raum Alzenau.
Von Anfang an fühlte ich mich willkommen und herzlich aufgenommen. Einige Gesichter kannte ich sogar schon, und so lernten wir gemeinsam die Grundlagen des Boccia-Spiels.
Meine bisherigen Erfahrungen mit Handball, Fußball und Basketball halfen mir sehr, den Umgang mit dem Ball zu verstehen. Doch Boccia ist ganz anders: Der Ball – eher eine kompakte Kugel, handgroß, schwerer – verlangt eine neue Technik und viel Feingefühl.
Wir lernten schnell die Regeln und erfuhren, welche Taktiken es gibt. Mein Ehrgeiz, immer zu gewinnen, motiviert mich bei jedem Trainingsspiel.
Mittlerweile trainieren wir wöchentlich, lachen viel und haben großen Spaß. Besonders schön ist für mich, dass ich mich dabei neu entdecken konnte – etwas von Grund auf aufzubauen und Schritt für Schritt besser zu werden.
Natürlich wird es auch Tage geben, an denen es mal schlechter läuft, aber im Moment wächst unser Team kontinuierlich. Das inspiriert mich sehr, denn es zeigt, wie Menschen über sich hinauswachsen und sich über jeden Erfolg freuen – genau wie ich.
Besonders wertvoll ist für mich die Zusammenarbeit mit Sven Heinl, dem Gründer, der meine Meinung schätzt und mich in viele Projekte und Termine einbezieht. So macht es nicht nur Spaß, Boccia zu spielen, sondern auch aktiv an der Weiterentwicklung des Teams mitzuwirken.