Wir, das Boccia-United-Team des Inklusionssportzentrums Alzenau Rhein-Main e.V., hatten die Gelegenheit, den Menschen Boccia zu zeigen – sowohl im Rollstuhl als auch für Menschen mit Behinderung – und gemeinsam zu spielen. Leider war der Boden draußen nicht so eben wie in der Halle, aber wir haben das alle super gemeistert. Es ging ja vor allem darum, erste Erfahrungen mit Inklusion zu sammeln.
Zusätzlich konnten wir Menschen zeigen, wie es ist, im Rollstuhl kleine Hürden des Alltags zu überwinden: mal bergauf oder bergab, über einen Kabelkanal, Kopfsteinpflaster, durch Menschenmengen oder beim Kippen des Rollstuhls.
Gemeinsam lernten wir, diese Hürden zu meistern und offen auf andere Menschen zuzugehen, um um Hilfe zu bitten – denn es kann wirklich jeden treffen.
Meine persönliche Erfahrung war besonders, dass Kinder weniger Angst haben und sich mehr trauen, Dinge auszuprobieren. Viele waren neugierig und begeistert, dass wir solche Erfahrungen gezeigt und gemeinsam die Herausforderungen gemeistert haben.
Ich bin dankbar, diese Momente gemeinsam erleben und schaffen zu können – Erfahrungen, die man ohne Rollstuhl nie machen würde.